Bericht zum 8. Workshop des Netzwerk Terrorismusforschung (24.-25.12.2010, Berlin)

Achter Workshop im Februar 2011

Call for Papers zum 8. Workshop des „Netzwerk Terrorismusforschung“ (NTF)
Auswirkungen von Terrorismus

Deadline: 17. Dezember 2010
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin
Termin: 24. – 25. Februar 2011
Organisatoren: Kristina Kütt, Andreas Spreier, Theresa Voß

In der Fortsetzung der halbjährlich stattfindenden Workshops des Netzwerks Terrorismusforschung soll das nächste Treffen vom 24. bis 15. Februar 2011 an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfinden.
Eingebunden in die mannigfaltige Beschäftigung des Instituts für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität mit dem Thema Gewalt, zeigt sich Berlin als interessanter Rahmen für das kommende Netzwerktreffen. Epochen- und regionenübergreifend werden an mehreren Lehrstühlen und dem Sonderforschungsbereich 640 die Themen Gewalt, Gewalträume, Terrorismus sowie Prävention und Beendigung von Gewalt in den Blick genommen. Dabei hat sich das Institut für Geschichtswissenschaften vor allem durch seine methodische Interdisziplinarität einen Namen gemacht: so werden Aspekte der Kultur- und Sozialwissenschaften sowie Ethnologie ins Zentrum der Forschungsmethodik gestellt.
Am Lehrstuhl für Westeuropäische Geschichte wird ein Projekt konzipiert, das den staatlichen Umgang mit politischer Gewalt in den 1960er bis in die 1980er Jahren in den Blick nimmt. Die staatliche Antiterrorpolitik soll mit den methodischen Ansätzen einer „modernen Politikgeschichte“ untersucht werden. Diese Forschungsgruppe bildet den konkreten Ausgangspunkt für den kommenden NTF-Workshop, sich thematisch und methodisch mit den Auswirkungen politisch motivierter Gewalt und Terrorismus auseinanderzusetzen und nach neuen Forschungsblickwinkeln zu suchen.
Einer der Schwerpunkte des kommenden Workshops darf daher gerne auf neuere kulturwissenschaftliche und -geschichtliche Methodik gelegt werden. Dies ist allerdings nicht zwingend notwendig, da der Workshop wie gewohnt aktuelle Forschungsergebnisse unterschiedlicher Disziplinen zur Diskussion stellen soll.

Die Präsentationen sollten die üblichen 20 Minuten nicht überschreiten, damit im Anschluss jeweils noch genügend Zeit für Fragen, Anregungen, Kommentare und Kritik bleibt. Entsprechend sollten auch knappe und präzise Abstracts der geplanten Vorträge oder Präsentationen im Umfang von maximal einer Seite mit Angaben von Autor und Institution bis zum 17. Dezember 2010 an folgende Adresse eingereicht werden: Projekt_Staatlichkeit(at)gmx.de

Die Teilnahme ist prinzipiell auch ohne eine eigene Projektvorstellung möglich, eine Anmeldung ist allerdings wegen einer begrenzten Teilnehmerzahl erwünscht.
Am Freitag, den 25.Februar wollen wir den organisatorischen Punkten des Netzwerks gesondert Zeit einräumen. Punkte (wie Stand der Idee der Publikation usw.) die an dieser Stelle besprochen werden müssen oder gewünscht werden, sollten uns zusammen mit der Anmeldung mitgeteilt werden.

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