Bericht zum 7. Workshop des Netzwerk Terrorismusforschung (15.-16.07.2010, Karlsruhe)

Siebter Workshop im Juli 2010

„Terror-Worldwide“ – Generationen, Regionen und Ideologien.
in Karlsruhe, 15.- 16. Juli 2010


In der Fortsetzung der halbjährlich stattfinden Workshops des Netzwerks Terrorismusforschung wird das nächste Treffen vom 15.-16. Juli 2010 an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe stattfinden.
Eingebunden in den theoretischen Kontext von Medienmuseum und Kunsthochschule, sowie geografisch in der Nähe von Bundesverfassungsgericht und Bundesgerichtshof bietet der Ort einen passenden Ausgangspunkt für die Diskussion von interdisziplinären Forschungen zum Terrorismus. Speziell innerhalb der Geschichte des Terrorismus in Deutschland nimmt Karlsruhe eine Sonderstellung ein, da aus seiner Umgebung einige Mitglieder der zweiten Generation der RAF stammen und Generalbundesanwalt Siegfried Buback hier einem Attentat der RAF zum Opfer fiel. Zugleich sind zentrale Gerichte mit der Jurisprudenz auf Bundesebene betraut und fällen auch in der Gegenwart Urteile, die als Konsequenz des internationalen Terrorismus die Innenpolitik der Bundesrepublik Deutschland bestimmen. Mit Stuttgart-Stammheim liegt außerdem einer der zentralen Austragungsorte der deutschen Terrorismusbekämpfung der 70er Jahre in regionaler Nähe. In Bezug auf die mediale Präsenz und den ästhetischen Effekt des Terrorismus bieten die Hochschule für Gestaltung und das ZKM Karlsruhe zwei Institutionen, die durch ihre Diskurse über die politische Dimension der Gegenwartskunst einen hohen Bekanntheitsgrad genießen. In zahlreichen Ausstellungen und kunsttheoretischen Schriften wurden bislang Themen zu Gewalt, Politik und Religion in der Kunst behandelt.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

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