Angesichts multipler Krisen wie Klimawandel, Krieg, Migration, ökonomischer Unsicherheit und gesellschaftlicher Polarisierung rücken Fragen nach Sicherheit zunehmend in den Mittelpunkt politischer und öffentlicher Debatten. Sicherheit wird dabei nicht mehr nur als Schutz vor konkreten Bedrohungen verstanden, sondern als umfassendes gesellschaftliches Projekt, das Stabilität, Ordnung und Prävention anstrebt. Gleichzeitig ist umstritten, was unter Sicherheit verstanden wird, wessen Sicherheit priorisiert wird und welche sozialen Kosten damit verbunden sind.
Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung im Feld von Migration und Integration. Integrationsarbeit wird zunehmend mit sicherheitspolitischen Zielsetzungen verknüpft, etwa in Form von Extremismusprävention, Radikalisierungsvermeidung oder der Förderung gesellschaftlicher Resilienz. Der Workshop widmet sich den daraus entstehenden Spannungen zwischen Sicherheitslogiken, gesellschaftlicher Teilhabe und demokratischem Zusammenhalt und lädt Beiträge ein, die diese Zusammenhänge theoretisch, empirisch oder praxisbezogen untersuchen.
| Was: | Workshop |
| Wann: | Herbst 2026 |
| Wo: | Konstanz |
| Deadline Call for Papers | folgt |
| Anmeldung und Einreichung | cfp@ntfev.org |
Call for papers
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